Englische Songs - Roger Rockt

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Englische Songs

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Meine Teenage-Zeit waren die 80er Jahre.Explosion des Rock & Pop.Da war für jeden was dabei.Die öffentlichen Radios mussten den Lokalradios entgegenhalten und für die Jungen (damals für mich !) wurde extra 1983 DRS 3 (heute SRF 3) gegründet.Von Glam Rock (z.B. The Sweet), zum Symphonic Rock (z.B: ELO) aus den 70ern bis zum Synthpop in den 80ern. Man muss sich mal vorstellen, dass auf der LP von Queen "The Game" aus dem Jahr 1980 noch steht "This album includes the first appearance of a Synthesizer (an Oberheim OBX) on a Queen album".Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen.
Spannend für mich, wieviele Coversongs heute gespielt werden, ohne dass die heutige Jugend überhaupt die Originale kennt. Viele Bands der 70er & 80er Jahre haben da Pate gestanden.
Somit habe ich schon etwas in meine Karten schauen lassen, wer so meine damaligen Rock & Pop-Heros waren.
Wenn ich in meine leicht angestaubte Plattensammlung schaue, gibt es neben den Klassikern aber auch einge eher selten mehr gespielte Künstler & Bands oder Musikstücke, welche Einfluss auf mich hatten und die ich auch heute noch gerne höre.Hier einie Links dazu:

Marlene Dietrich: Falling In Love Again 1930
Neil Sedaka: Oh! Carol 1959
Henry Mancini, gesungen von Elsie Bianchini: The Shadows Of Paris 1964
The Rubettes: Sugar Baby Love 1974
Hank The Knive And The Jets: Johnny Silent 1975
The Sweet: Action 1975
Long Tall Ernie And The Shakers: Allright 1976
Jan Gomm: Hold On 1979
Manfred Mann's Earth Band: For You 1980
Godley & Creme: Cry 1985
Jennifer Warnes: Like A Bird On A Wire 1987
Yello, gesungen von Shirley Bassey: The Rhythm Divine 1987
Julianna Raye: Laughing Wild 1992
Willy DeVille: I Call Your Name 1992 oder Across The Borderline

Harley riding
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Die Idee und auch die ersten Versuche zu diesem Stück reichen zurück in die 90er Jahre. Eine kleine Anekdote: unsere Nachbarn aus der Mietwohnung nebenan fragten mich eines Morgens erstaunt, was ich denn die ganze Nacht über getan hätte. Die ganze Zeit über hätten Sie jemanden gehört, der in allen Tonlagen "Tschuwap-Tschuwa" gesungen hätte, stundenlang. Sie hätten kaum ein Auge zugetan!
Tja, das war der Hintergrund-Chor von Harley Riding, den ich da eingeübt hatte. Aufgenommen auf einem ausgelehnten Tascam 4 Spur Kassettengerät (noch ohne Kopierfunktion). Man rechne aus: Liedlänge (350 Sekunden) x Anzahl Stimmen (3 Stimmen) x Anzahl Durchläufe pro Stimme, um diese zu festzulegen (sagen wir 4 Durchläufe) x Fehler (Faktor 2) ergibt summa summarum 2–3 Stunden. Kein Wunder konnten die nicht schlafen! Heute habe ich mein kleines Studio im Keller und störe ausser den Katzen niemanden mehr.
Ich selber fahre seit 1989 Motorrad, aber aus Kostengründen war es zuerst eine Honda, die übrigens trotz einiger Unkenrufe noch heute fährt und auch gerne noch ausgefahren wird. Dann wurde es zusätzlich eine BMW, nicht aus Kostengründen, sondern wegen der vielen Kurven in der Schweiz (also nicht im Aargau, natürlich). Ich kann einfach nicht gerade um die Kurven fahren, keine Ahnung wie das die Harley-Fahrer hinkriegen.
Was aber schon in mir drin schlummert, egal ob jetzt mit Harley oder BMW, ist das Fernweh und die Suche nach der Freiheit. Zugegeben, eine etwas romantisierte Darstellung, aber trotzdem schön.
Irgendwann mal…
Hier der Text dazu

You came to me
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Wenn man ein Lied entwirft und es mehr als 44 überarbeitete Versionen auf dem Buckel hat, dann hat man es häufig gehört. Sehr häufig! Dieses Lied ist ein solches. Oftmals muss ich dann mehrere Monate in "Lied-Abstinenz" leben, damit ich so einen Song wieder etwas unvoreingenommen hören kann und will.
Bei „You Came To Me“ ist das aber anders: es nutzt sich nicht ab. Ich höre es immer wieder gerne: ein richtiger „personal-ear-worm“!
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Ein Lied über Enttäuschung, Hoffnung und natürlich ein Happy End. Anders geht es gar nicht!
Passt für alle, welche nach einer schlimmen Zeit wieder glücklich zusammen finden oder auch sonst wie wieder den Weg finden.
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Übrigens habe ich diesem Lied zum ersten Mal für mich eine spezielle Technik ausprobiert, welche heute kaum mehr verwendet wird. In meiner Jugend gab es sogenannte Vocoder. Diese Geräte konnten die Modulation über ein Mikrophon auf einen Synthesizer-Klang übertragen. Man konnte damit also „in Tönen und Klängen reden“. Heute ist das ein Feature im Computer und benötigt keine spezifischen Gerätschaften mehr. Trotzdem gefällt mir das immer noch sehr. Ich hoffe euch auch.

Hier der Text dazu

You Came To Me

Love is like a spy
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Auch hierzu reichen die Wurzeln sogar in die 80er Jahre zurück. Eine erste Version von diesem Song gibt es noch auf Kassette, ohne fertigen Text und etwas zu kurz geraten.
Mann, hatte ich damals Mühe, die Gitarrenbünde für die Rhythmus-Riffs präzise zu erwischen! Bei diesen raschen Wechseln war das für mich echt schwierig.
Lustig ist, dass die Riffs jetzt gar nicht mehr auf der Aufnahme sind. Im Schlussmix hat sich nämlich herausgestellt, dass diese viel zu hektisch sind und stören. Da habe ich sie gelöscht...
Die Anlehnung an das James Bond Thema in der Mitte des Songs durfte natürlich nicht zu kurz kommen.
Man beachte ebenfalls den Wechsel des Schlagzeugs zwischen „elektronisch“ und „analog“, welcher die jeweiligen Passagen optimal unterstützt.
Noch immer höre ich dieses Lied sehr gerne. Es entstand in einer sehr unbeschwerten Zeit.

Hier der Text dazu

A new world
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Auf zu neuen Ufern! Es ist Zeit Altes zurückzulassen und neue Erfahrungen zu machen. Ob so extrem wie unser Held im Lied kann diskutiert werden. Ob ich es persönlich tun würde? Na, ja. Wenn man’s richtig bedenkt, hat unsere gute alte Erde halt doch einige sehr schöne Seiten.
Übrigens für Trekkies: "to boldly go where no man has gone before" war zu diesem Lied die Grundidee. Eines der seltenen Lieder, wo die Erinnerung an eine gute SciFi-Serie und ein spezielles Text-Stück die Grundlagen und die Inspiration waren und erst dann das Lied entstand.
Selber könnte ich mich schon als SciFi-Fan bezeichnen. Ich finde es einfach faszinierend, dass so viele Möglichkeiten nur auf unsere Entdeckung warten.
Ein guter Freund hat mal gesagt, dass alles wahr werden kann, was wir uns denken können. Das ist toll, hat aber auch eine erschreckende Seite.
Tiefer gedacht, sind wir wohl ein Teil des uns umgebenden Systems und unser Denken ist ganz natürlich begrenzt durch dieses System selber. Wenn man diesem Denkansatz folgt, so hat mein Freund wohl recht mit seiner Aussage und die Schrecknisse gehören als Fazit halt ebenfalls zu diesem System. Ob es uns gefällt oder nicht: wir müssen damit umgehen lernen.

Hier der Text dazu

You Came To Me

Standing in the rain again
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Tia, was soll ich dazu sagen. Es hat halt geregnet. Stunde um Stunde. Den ganzen Tag lang.
Einsam stand ich am Fenster, schaute den Regentropfen zu, wie sie das Fenster hinunterliefen, sich zu kleinen Bächlein vereinigten. In der Ferne im Regen verschwommen sichtbar die Berge, stoisch, majestätisch, nass, im Nebel.
Ich ganz alleine, kurzlebig, ein Wanderer in einem kurzen Zeitabschnitt der Ewigkeit.
In den Jahrmillionen der Zeitgeschichte und im ungestörten Lauf der Milliarden von Galaxien: ein Nichts!
Das Leuchten eines Blitzes beleuchtet kurz meine Gestalt hinter dem Fenster: es kracht laut.
*
Nach der kurzen Sekunde meines „Einswerdens“ mit der Natur miaute der Kater, weil er wegen des Donners erschrocken war, meine Familie verlangte lauthals meine Teilnahme an einer hitzigen Diskussion über Lernen auf Prüfung versus Game & Chill und ich ging rasch und still in den Keller und habe in einem Zug dieses Lied geschrieben und versucht den kurzen Augenblick am Fenster eingefangen.
Sinnigerweise ist mir diesmal zuerst der Text in den Sinn gekommen und dann die passende Melodie.
Hier der Text dazu

Time machine
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Wer kennt den Roman "Die Zeitmaschine" von H.G. Wells nicht? Dann ab in die Bücherei und zuschlagen! Aber besser noch als lesen ist der Film dazu. 1960 gedreht und mit einem Oscar für die besten Spezialeffekte belohnt, ist dieser Film ein echter Klassiker. Zu meiner Jugendzeit wurde er immer am Jahresende im Fernsehen gezeigt. Heute steht die DVD zum Glück in meiner Videothek.
Nie werde ich vergessen, wie Rod Taylor mit zerrissenem Hemd in die gute Stube zu seinen versammelten, ungläubigen Freunden taumelt. Oder wie er während seiner Reise in die Zukunft die Schaufensterpuppe vis à vis im Auge behält und über die Mode der Zukunft staunt.
Text gibt es dazu eigentlich keinen. Wer aber den Film gesehen hat, wird sich möglicherweise an die gesprochenen Textfragmente erinnern...
Hier trotzdem der Text dazu

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