Dialekt Songs - Roger Rockt

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Dialekt Songs

Aktuelle Songs

Songs im "Luzerner Dialekt"
<<Lieder auf Dialekt? Das geht ja gar nicht !>>
Dieser Meinung ist ein guter Bekannter von mir, noch heute.
Schon als Kinder spielten wir Räuber & Poly: in deutsch. Das klang so, wie im Kino oder Fernsehen und nur so war es "richtig".
Zum Glück ist die Situation heute in der Schweiz etwas anders. Deutsch ist ok, aber Dialekt eben auch.
Ich habe persönlich die kleine Revolution in den 80ern miterlebt. Von "Grüezi wohl Frau Stirnimaa" knapp aus den 70ern
bis zur heutigen Dialekt-Bandvielfalt war ein langer, aber doch auch erfolgreicher
Akzeptanzweg.
Ein bezahlbares Probelokal zu ergattern, war in den 80er wie ein Sechser im Lotto.Diese "Rockertypen" wollte einfach niemand im Keller einquartiert haben.Weiss der Teufel, was die dort alles machen!
Ich kann mich erinnern, dass die Musiker in Luzern per Unterschriften und einer Fast-Demo die Stadt dazu überreden mussten, das ehemalige Gefängnis Sedel für Sie umzunutzen.
Die Zeit hat vieles verändert: auch Banker dürfen heute Motorrad fahren!

Persönlich erstaunt mich selber, dass ein Song für mich auf Dialekt schwieriger zu singen ist, als beispielsweise in Englisch.
Wahrscheinlich deshalb, weil ich im Dialekt auch erwas kritischer unterwegs bin.
<<Warum nur kann er sich nicht auf eine Sprache einschränken?>>
Das hat damit zu tun, dass Musik und Text zueinander passen müssen.Fragt mich nicht nach den Kriterien: die Muse küsst manchmal in englisch, deutsch oder halt in dialekt.Wahrscheinlich sind es sowieso drei Musen.Die vierte, französische Muse ist noch etwas kapriziös. Sie will nicht (küssen?), keine Ahnung warum...?

Und welche Dialekt-Bands haben mich beeinflusst? Die Antwort ist etwas ernüchternd: eigentlich keine! Zu meiner Sturm & Drang-Zeit gab es nicht wirklich eine richtige Dialekt-Szene, jedenfalls habe ich keine wahrgenommen. Trio Eugster oder Peter, Sue & Marc waren nicht meine Wellenlänge.
Aber wenn ich genau überlege, dann gab es wohl doch einzelne. Zum Beispiel:
Martheli Mumenthaler & Vreneli Pfyl: Nach em Räge schint Sunne 1944 / 1945
Hazy Osterwald: Kriminal Tango 1959
Mani Matter: Si hei dr Wilhälm Täll ufgfüert 1970
Taxi: Campari Soda 1977
Stop The Shoppers: Kurt 1993
Polo Hofer & Schmetterband: Bi Gloub Im Falsche Lokal 1994 (leider nicht auf youtube.com)

s'Träumli
*
Eines meiner liebsten Stücke. Es lehnt sich in der Idee dem Stück
"S'Träumli" der Boss Buebe an, welches Christian Boss 1948 komponierte. Ein unvergessener Evergreen.
Das „s'Träumli“ in meiner Interpretation ist eines meiner seltenen Stücke, welches innerhalb von wenigen Stunden textuell und musikalisch stand. Irgendwie war sowohl die Idee für die Melodie wie auch der Context, um was es sich handeln soll, schon vor meinem inneren Auge klar Ich musste es „nur noch“ niederschreiben.
Hier hat die Muse nicht nur geküsst, sondern geklotzt!
Das Ausfeilen hat die Muse dann aber höflicherweise mir überlassen und das hat dann auch prompt etwas länger gedauert...

Hier der Text dazu.

Ech trenke no es Bierli jetzt
*
Das Gefühl kennt wahrscheinlich jeder. Es scheinen einen die Verpflichtungen aufzufressen. Arbeit, Frau & Kinder, Freunde, alle wollen etwas von Dir und Deine Batterien sind grad leer.
Ob es Verpflichtungen oder Freuden sind, hängt jeweils vom eigenen inneren Zustand ab. Dafür ist jeder selber verantwortlich.
Und ab und zu ein wenig über sich und seine eigenen Wünsche und Ziele nachdenken, das ist definitiv nicht verboten. Ein gutes Bier dazu ist sicher nicht abträglich, wenn man zum Bier-
Trinken und Sinnieren einen ruhigen Moment und etwas Zeit für sich hat, beziehungsweise sich die Zeit dazu nimmt.

Hier der Text dazu

Höt obig chom ech hei
*
Ich wollte schon lange wieder einmal einen Song in Dialekt schreiben. Aber diese Lieder haben ein Eigenleben! Die Sprache ist irgendwie „vorgegeben“ oder wie gerade letzthin passiert: sie sind sogar ohne Sprache.
Ich kann da nichts erzwingen! Umso mehr habe ich mich gefreut, als mir klar wurde, dass die Zeit wieder einmal reif für "Schwiizerdütsch" war.
Inspiriert von einer Arbeitskollegin, welche mir bei Gelegenheit nach ein, zwei Gläsern Wein (welche notabene ich intus hatte) einige wenige Ihrer vielen Reiseerlebnisse erzählt hat.
Etwas stimmt dabei, was ich ehrlicherweise sagen muss, nicht: Sie hat -nach wie vor- grosses Fernweh und mein Lied hat vor allem eines: Heimweh!
Aber egal! Ich hoffe ich konnte etwas die Stimmung einfangen.
Dieses Lied ist allen gewidmet, welche eine Reise planen oder schon unterwegs sind und zwischendurch mit etwas Wehmut an Ihr zu Hause und Ihre zurückgelassenen Freunde und Bekannte denken.

Hier der Text dazu.

 
 
 
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